Überblick
Die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt verschwimmen zunehmend – und genau hier setzt Virtual Production an. In eigenen Projekten hatten unsere Studierenden die Möglichkeit, modernste Produktionsmethoden kennenzulernen und eigene audiovisuelle Konzepte in einer virtuellen Studioumgebung umzusetzen.
Was ist Virtual Production?
Virtual Production verbindet klassische Filmproduktion mit Echtzeit-Rendering, Game-Engines und LED- oder Greenscreen-Technologie. Kamerabewegungen werden live in eine digitale Umgebung übertragen, Lichtstimmungen reagieren dynamisch auf virtuelle Szenen und komplexe Settings entstehen ohne physische Kulissen.
Diese innovative Arbeitsweise eröffnet völlig neue kreative Möglichkeiten – und stellt gleichzeitig hohe Anforderungen an Planung, Technik und Teamarbeit.
Magisches Fenster in andere Welten
Von L. Lackner, M. Raunig und M. Jessner
Technik trifft Kreativität
Zum Einsatz kamen moderne Echtzeit-Engines, Tracking-Systeme sowie professionelle Kamera- und Lichttechnik. Doch im Mittelpunkt stand nicht nur die Technologie – sondern die kreative Idee.
Die Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielseitig Virtual Production eingesetzt werden kann: von realistischen Umgebungen über stilisierte Fantasiewelten bis hin zu abstrakten, immersiven Räumen.
Ghost Cleanup – VP Edition
Von P. Markelic, A. Ducanovic, M. Baumgartner, B.Obernosterer
Von der Idee zur virtuellen Welt
Im Rahmen der Lehrveranstaltung entwickelten die Studierenden eigene Konzepte – von atmosphärischen Kurzfilmszenen über Musikvideo-Setups bis hin zu experimentellen Visualisierungen.
Der Produktionsprozess umfasste:
Konzeptentwicklung und Storyboarding
Erstellung virtueller Sets in der Game Engine
Lichtgestaltung in realer und virtueller Umgebung
Kamera-Tracking und Live-Composite
Postproduktion und Feinschliff
Besonderer Fokus lag dabei auf dem Zusammenspiel zwischen realer Kameraarbeit und digitaler Szene. Die Studierenden lernten, wie wichtig präzise Planung, sauberes Tracking und konsistente Lichtsetzung für ein überzeugendes Ergebnis sind.
Dinner for witch
Von S. Hainschitz, S. Kaiser, G. Maier, J, Schranzer
Präsentation der Arbeiten
Im Rahmen einer Abschlusspräsentation stellten die Teams ihre Ergebnisse vor und gaben Einblicke in ihre Workflows, Herausforderungen und Learnings. Besonders spannend war zu sehen, wie unterschiedlich die Ansätze waren – obwohl alle mit derselben technischen Basis arbeiteten.
Die entstandenen Arbeiten demonstrieren nicht nur technisches Verständnis, sondern auch ein hohes Maß an gestalterischer Kompetenz und Teamarbeit.
The little witch
Von Verena, Franziska und Adriana
Ausblick
Flucht in die Karibik
Von M. Seifried, N. Totska, V. Priemayr