Im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts im Studienzweig Multimediatechnik entstand an der FH Kärnten das Projekt „Visualisierung der Wasserversorgung Villach“. Ziel war es, die geologischen Beschaffenheiten und Besonderheiten im Bereich des Dobratsch-Gebietes hinsichtlich der Versorgung der Stadt Villach anschaulich darzustellen. Entwickelt wurde ein interaktives Präsentationswerkzeug auf Basis eines 3D-Landschaftsmodells
Projektübersicht
- Name: Visualisierung der Wasserversorgung Villach
- Typ: F&E / Interaktive Medienanwendung im Bereich der Geoinformation
- Projektteam:
- Andreas Daniel Hartl
- Michael Reichmann
- Jürgen Thierry
- Firma Wiesuell OG
- Georg Wieser, Ozana Nemcanin
- Kurzbeschreibung: In diesem Projekt wurde eine interaktive Anwendung erstellt, welche die Topografie und geologischen Besonderheiten der Region rund um den Dobratsch in Bezug auf die Wasserversorgung von Villach visualisiert.
Projektbeschreibung
Das Projekt setzt an der Schnittstelle von Geologie, Geoinformation und Visualisierung an: Im Fokus stand die Erfassung und Darstellung der geologischen Beschaffenheiten des Dobratsch-Gebietes sowie deren Beziehung zur Wasserversorgung der Stadt Villach. Anschließend wurde ein interaktives Präsentationsmittel entwickelt, basierend auf einem 3D-Geländemodell der Zielregion.
Das Ergebnis ist eine Anwendung, welche Nutzenden erlaubt, sich durch die Landschaft zu bewegen, Informationen zu Wasserversorgungselementen abzurufen und die Einflüsse der Topografie und Geologie auf die Wasserversorgung nachvollziehbar zu machen.
Highlights & Besonderheiten
- Anschauliche Visualisierung einer komplexen geowissenschaftlichen Thematik
- Integration von 3D-Geländemodell mit interaktiven Medieninhalten
- Praxisnahe Anwendung für Besucherinnen oder Entscheidungsträgerinnen im Bereich Wasserversorgung
- Kooperation von Studierenden & Industriepartner (Wiesuell OG)
- Entwickelt im Rahmen von Forschung & Lehre – ideal für den Studienzweig Multimediatechnik
Bedeutung & Ausblick
Dieses Projekt zeigt, wie technische und visuelle Medienkompetenzen im Studium zusammenkommen können, um reale Umweltthemen – hier die Wasserversorgung einer Stadt – für verschiedene Zielgruppen zugänglich zu machen.
Durch die interaktive Anwendung entsteht ein wertvolles Tool zur Wissensvermittlung und Entscheidungsunterstützung. In Zukunft könnten solche Visualisierungen etwa erweitert werden um Echtzeit-Daten, mobile AR/VR-Varianten oder interaktive Workshops für Schulen und Öffentlichkeit.